Obersendling befindet sich in einem sichtbaren Strukturwandel. Die Geschichte der Siemens-Werke, die Siemens-Siedlung und neue Quartiere wie Südseite und Campus Süd stehen für unterschiedliche Bau- und Wohnsituationen.
Eine Immobilienbewertung sollte diese Unterschiede einordnen, ohne den gesamten Stadtbezirk 19 mit Obersendling gleichzusetzen. Wir betrachten die konkrete Adresse, das Gebäude, Grundstück und den Zustand und erläutern die Bewertung auf Basis der vorhandenen Unterlagen.
Die Stadt beschreibt Obersendling als historisch von Siemens und weiteren Industriebetrieben geprägt. Die Siemens-Siedlung entstand 1952/54 nahe den Werken. Auf früheren Siemensflächen entstanden neue Wohnquartiere. Für eine Bewertung ist deshalb wichtig, ob ein Objekt in einem gewachsenen Bestand, an einem Gewerbeband oder in einem neuen Quartier liegt. Der historische Kontext erklärt die Vielfalt, ersetzt aber keine Prüfung des einzelnen Gebäudes. Genau diese Prüfung bildet den Ausgangspunkt der Bewertung.
Obersendling lässt sich nicht mit einem einheitlichen Wert beschreiben. Wir prüfen Grundstück, Gebäudetyp, Baujahr, Wohn- oder Nutzfläche, Modernisierungen, Zustand und die unmittelbare Umgebung. Auch Grünbezüge, Verkehrslage und die Nähe zu unterschiedlichen Nutzungen werden als Objektkontext eingeordnet. So bleibt die Bewertung an der Immobilie und ihrer tatsächlichen Lage ausgerichtet. Das ist besonders bei Bestandsobjekten und neuen Quartieren wichtig. Das Ergebnis wird anhand der geprüften Merkmale erläutert.
In der Südseite entstanden auf einer Teilfläche der ehemaligen Siemenswerke rund 1.000 Wohnungen, etwa 1.000 Arbeitsplätze und ein Park. Campus Süd plant auf einem früheren Siemensgelände 1.370 Wohnungen; geschützte Gehölzbereiche bleiben erhalten. Diese Projekte verändern das Umfeld. Sie sind für die Einordnung relevant, ersetzen aber keine objektspezifische Bewertung. Für die einzelne Immobilie zählen weiterhin Lagebezug, Ausführung, Zustand und Nutzung. Die Projektzahlen werden deshalb als Kontext und mit Quellenstand verwendet.
Für eine nachvollziehbare Einschätzung benötigen wir die wesentlichen Objektangaben und Unterlagen: Grundriss, Flächen, Baujahr, Modernisierungen, Energiezustand, Grundstück und bei Eigentumswohnungen die Gemeinschaftsunterlagen. Bei vermieteten Objekten sind Mietvertrag und relevante Mietinformationen hilfreich. Wir prüfen den Bestand und zeigen transparent, welche Angaben noch fehlen. So lässt sich der Bewertungsweg verständlich dokumentieren und gemeinsam nachvollziehen. Die Unterlagen werden dabei auf das konkrete Objekt bezogen.
Sie planen nach der Bewertung einen Verkauf oder eine Vermietung? Informationen dazu bietet Heimhuber Immobilien in Obersendling. Mehr zu unserer Arbeit als Sachverständige erfahren Sie unter Immobiliengutachter München.
Ja. Obersendling gehört gemeinsam mit Thalkirchen, Forstenried, Fürstenried und Solln zum Stadtbezirk 19. Angaben zum Bezirk sind daher nicht automatisch Angaben zum Stadtteil Obersendling.
Sie hilft, Gebäudebestand und Quartiersentwicklung einzuordnen. Für den konkreten Wert zählen zusätzlich Adresse, Grundstück, Gebäudetyp, Baujahr, Zustand und Nutzung.
Die Projekte sind relevante Umfeldinformationen. Welche Bedeutung sie für ein einzelnes Objekt haben, hängt von Entfernung, Sichtbezug, Erreichbarkeit und der konkreten Nutzungssituation ab.
Grundriss, Flächenangaben, Baujahr, Modernisierungs- und Energieunterlagen bilden eine gute Grundlage. Bei Eigentumswohnungen und vermieteten Objekten kommen weitere Gemeinschafts- beziehungsweise Mietunterlagen hinzu.
Quellen: Historische Grunddaten der Landeshauptstadt München, KulturGeschichtspfad 19, Stadtquartier Südseite, Campus Süd.
Quellenabruf: 16. September 2026. Projekt- und Prognoseangaben sind keine Aussage über den Wert einer einzelnen Immobilie.